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Tragschrauber-Rundflug mit Blick auf die Heilbronner Altstadt mit dem Rathaus und der Kilianskirche

Tragschrauber-Rundflug: Heidelberg, Neckar, Odenwald, Gundelsheim, Mosbach, Eberbach, Heilbronn, Kraichgau...

Tragschrauber-Rundflug Neckartal Richtung Heilbronn

Tragschrauber Rundflug - Burg Hornberg, auch bekannt als die Burg des legendären Götz von Berlichingen

Mit dem Tragschrauber starten wir von Mosbach-Lohrbach aus zu einem Rundflug nach Süden in Richtung Heilbronn. Schon kurz nach dem Start erreichen wir das Neckartal und eine Flughöhe von ca. 500 m. Bei einem Blick nach Westen in den Kraichgau sehen wir die Gemeinden Helmstadt-Bargen, Neckarbischofsheim, Waibstadt, Neidenstein, Epfenbach, Spechbach, Eschelbronn und ganz in der Ferne Meckesheim und Zuzenhausen. Schauen wir nach Osten sehen wir Neudenau, Billigheim, Roigheim, Möckmuhl und am Horizont schon den Katzenbuckel.
Wir fliegen aber weiter dem Neckar entlang an Neckarzimmern vorbei zu der berühmte Götz von Berlichingen-Burg, der Burg Hornberg, unserem ersten Ziel auf unserem Tragschrauber Rundflug nach Heilbronn. Die Burganlage liegt auf einem Bergsporn oberhalb von Neckarzimmern. Eigentlich handelt es sich um zwei getrennte Burgen mit gemeinsamer Vorburg, die erst später durch eine Burgmauer zusammengefasst wurden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahre 1184. Der fränkische Reichsritter Gottfried "Götz" von Berlichingen lebte 45 Jahre lang bis zu seinem Tod 1562 auf Burg Hornberg. Weil er durch den Verlust der rechten Hand eine eiserne Prothese trug, wurde er auch "Ritter der Eisernen Hand" genannt. Johann Wolfgang von Goethe machte ihn mit seinem gleichnamigen Schauspiel unsterblich; nicht zuletzt durch das berühmte Götz -Zitat: "Er aber, sag´s ihm, er kann mich am Arsche lecken!"

Tragschrauber Rundflug - Neckar Frachtschiff

Mit dem Tragschrauber fliegen wir weiter flussaufwärts dem Neckar entlang in Richtung Heilbronn. Auf dem Rundflug begegnen wir einem vollbeladenen typischen Neckarfrachtschiff. Von Plochingen (km 201,5) bis zur Mündung (km 0) werden jährlich auf dem Neckar von ca. 7300 Binnenschiffen insgesamt 7,5 Millionen Tonnen transportiert (Stand 2012). Der Großteil der Schiffsladungen besteht aus Kohle, Baustoffen und Salz. Verwaltet wird die Bundeswasserstraße von den Wasser- und Schifffahrtsämtern Stuttgart und Heidelberg. Personenschiffe werden nur noch als Ausflugsschiffe für Touristen eingesetzt.

Gundelsheim

Blick in östliche Richtung über den Neckar auf Gundelsheim.
Gundelsheim liegt an den südlichen Ausläufern des Odenwaldes zwischen Heidelberg und Heilbronn auf der rechten Neckarseite. Erstmals wurde Gundelsheim urkundlich 766 im Lorscher Codex erwähnt. Archäologische Funde weisen jedoch darauf hin, dass die heutige Stelle von Gundelsheim schon in früher fränkisch-alemannischer Zeit (um 300) besiedelt war.
Auf dem nordwestlich von Gundelsheim gelegenen Michaelsberg weisen noch ältere Spuren auf eine Besiedelung schon in der Jungsteinzeit hin. Weitere Funde stammen aus der Keltenzeit um 400 v. Chr. und der Römerzeit um 100 n.Chr.. Den Namen verdankt Gundelsheim vermutlich Gundolf, dem Stammesfürsten einer keltischen Siedlung.
Das Stadtrecht wurde Gundelsheim, damals im Besitz des Deutschordens, von Kaiser Karl IV 1368 verliehen. König Wetzel bestätigte 1398 das Stadtrecht und verlieh Gundelsheim noch das Marktrecht. Wie es sich für eine mittelalterliche Stadt gehörte, wurde Gundelsheim durch eine Stadtmauer und Wehrtürme befestigt, von denen heute leider nur noch Teile erhalten sind. 1805 fiel die Stadt an das Königreich Württemberg. 1935 bis 1937 wurde die Staustufe Gundelsheim mit Schleuse, Brücke und Wasserkraftwerk gebaut.
Heute hat Gundelsheim ca. 7300 Einwohner und besteht aus den Stadtteilen Gundelsheim mit den seit 1938 eingemeindeten Dörfern Böttingen, Bachenau, Höchstberg, Obergriesheim und Tiefenbach.
Blick aus dem Tragschrauber auf Schloss Horneck. Im Hintergrund die Weinberge am Michaelsberg
Im Nordwesten von Gundelsheim erhebt sich 100 Meter über dem Neckartal der Michaelsberg. Am Fuße des Michaelsberges überragt weithin sichtbar Schloss Horneck das malerische Städtchen. Bei einem Tragschrauber Rundflug gleich zu Beginn ein Hingucker. Schloss Horneck wurde im 12ten Jahrhundert als Burg erbaut. Im Jahr 1525 während des Bauernkrieges wurde die Burg zerstört und anschließend als Schloss wieder aufgebaut. Einst Sitz der Deutschordensritter dient Schloss Horneck heute den Siebenbürger Sachsen als Heimathaus Siebenbürgen.

Tragschrauber Rundflug - Burg Ehrenberg

Das nächste Ziel auf unserem Gyrocopter Rundflug in Richtung Heilbronn ist die rechts oberhalb von Heinsheim gelegene Burg Ehrenberg. Ihre Kernburg aus dem 12ten Jahrhundert ist nur noch als Ruine erhalten. Allein der 50 m hohe Bergfried aus dem Jahr 1235 ragt noch stolz zwischen den Bäumen empor. 1805 erwarben die Freiherren von Racknitz die Burg und den Zimmerhof von dem Landgraf von Hessen. Die heute noch von den Eigentümern bewohnte Vorbug ist leider nicht zur Besichtigung freigegeben. Heute befindet sich dort eine Aufzuchtstation für Greifvögel. Die Vorburg wurde erst im 17ten und 18ten Jahrhundert erbaut und trägt schon barocke Züge.

Tragschrauber Rundflug - Bad Wimpfen

Wir fliegen weiter dem Neckar entlang nach Süden. In der Ferne sehen wir von unserem Tragschrauber aus die Silhouette der Kaiserpfalz hoch über dem Neckar, die Kurstadt Bad Wimpfen. Die historische Altstadt von Bad Wimpfen liegt auf einem Hang westlich des Neckartals (Wimpfen am Berg) und ist komplett denkmalgeschützt.
Der rote Turm ist der östliche Bergfried der staufische Kaiserpfalz. Das Wahrzeichen von Bad Wimpfen, der blaue Turm, wurde um 1200 als westlicher Bergfried erbaut. Spuren einer Besiedelung auf dem heutigen Gebiet von Bad Wimpfen stammen aus der Stein- und Bronzezeit.
Die Kelten siedelten um 450 v. Ch. im heutigen Stadtgebiet von Bad Wimpfen und römischen Quellen zufolge auch Neckarschwaben. Ihnen verdankt die Stadt vermutlich ihren Namen. Später errichteten die Römer gegenüber der Mündung der Jagst das Kastell Wimpfen im Tal als Teil des Neckar-Odenwald-Limes. Durch die Verlegung der Reichsgrenzen um 159 verlor das Kastell an militärischer Bedeutung. Im Gegenzug wurde Wimpfen im Tal zum Hauptort eines römischen Verwaltungsbezirkes. Das von einer Stadtmauer umsäumte Stadtgebiet hatte eine Fläche von 19 Hektar und Wimpfen gehörte somit zu den größten Römerstädten im heutigen Baden-Württemberg.
Heute gehören neben dem Hauptort Bad Wimpfen am Berg der Stadtteil Bad Wimpfen im Tal, das Dorf Hohenstadt , die Höfe Allmend-Siedlung, Erbach und Höhe-Siedlung und der Wohnplatz Fleckinger Mühle. 829 wurde Wimpina erstmals erwähnt, nachdem es im 9ten Jahrhundert nach Ch. in den Besitz der Bischöfe von Worms gelangte.
Kaiser Otto I verlieh im Jahre 965 Wimpfen das Marktrecht. Mit jährlich stattfindenden Festen und Märkten lockt Bad Wimpfen viele Touristen an. Der geschichtsträchtige Wimpfener Talmarkt ist ein überregional bekanntes Volksfest, das seit dem Jahr 965 veranstaltet wird.
Vielbesucht sind auch der Altdeutsche Weihnachtsmarkt in Wimpfen am Berg, der große Wimpfener Faschingsumzug und der Zunftmarkt Ende August. Zwei Events für Kunstbegeisterte sind die Lange Kunstnacht und das Montmartre Feeling mit einer Freilichtgemälde-Ausstellung in der Altstadt. Der ältere Teil der Stadt, Wimpfen im Tal, erstreckt sich längs des breiten Neckartals. Wir überfliegen die gotische Stiftskirche St. Peter. Gegenüber der Abtei mündet die Jagst in den Neckar. Auf dem Luftbild kann man erkennen, wie sich das blauere Wasser der Jagst mit dem des Neckars vermischt.

Tragschrauber Rundflug - Bad Friedrichshall

Auf unserem Tragschrauber Rundflug fliegen wir weiter dem Neckar folgend Richtung Süden. Nach nicht einmal einer Minute erreichen wir die zum Kreis Heilbronn gehörende Stadt Bad Friedrichshall. Bad Friedrichshall entstand 1933 aus der Zusammenlegung der Gemeinden Jagstfeld und Kochendorf und bekam 1951 die Stadtrechte verliehen. Den Namen verdankt Bad Friedrichshall König Friedrich I, nach dem die Saline in Jagstfeld benannt wurde und dem Solbad in Jagstfeld. Heute gehören zu Bad Friedrichshall die Stadtteile Jagstfeld, Kochendorf und Hagenbuch, sowie die Gemeinden Duttenberg, Untergriesheim und Plattenwald.

Tragschrauber Rundflug - Neckarsulm

Unser Tragschrauberflug führt uns nach Neckarsulm. Neckarsulm ist mit ca. 25.000 Einwohnern ein Mittelzentrum der Metropolregion Stuttgart. Urkundlich erwähnt wurde Neckarsulm erstmals im Lorscher Codex 771. Um 1300 wurden Neckarsulm die Stadtrechte verliehen. Das bis zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts eher ländlich geprägte Neckarsulm entwickelte sich mehr und mehr zur Industriestadt. Mit ca. 30.000 Arbeitsplätzen ist Neckarsulm heute die wirtschaftlich wichtigste Stadt im Kreis Heilbronn. Zu Neckarsulm gehören neben der Kernstadt die Stadteile Amorbach, Dahenfeld und Obereisesheim.

Tragschrauber Rundflug - Kreisstadt Heilbronn

Mit dem Tragschrauber fliegen wir weiter nach Süden und schauen noch einmal zurück über Neckarsulm und Bad Friedrichshall in Richtung Odenwald. Nach Bad Wimpfen endet die Hügellandschaft des Neckartals und des Odenwaldes und es wird zunehmend flacher. Heilbronn liegt am nordöstlichen Rand des Kraichgaus. Die romantische Landschaft des Neckars zwischen Heidelberg und Bad Wimpfen mit seinen zahlreichen Burgen und Schlössern weicht einer nicht weniger reizvollen nüchternen Industrielandschaft um die Kreisstadt Heilbronn.
Das fruchtbare Heilbronner Becken, das im Nordosten von den Ausläufern der Löwensteiner Berge und im Südosten von den Heilbronner Bergen umschlossen wird, wurde schon in der Altsteinzeit vor 30.000 Jahren besiedelt. Schon im 7.Jahrhundert errichteten die Franken am Ort des späteren Heilbronn einen ihrer Königshöfe.
Erstmals urkundlich erwähnt wird „Heilbrunna“ im Jahr 822. 1371 machte Kaiser Karl IV Heilbronn zur Reichsstadt. Durch das milde Klima begünstigt finden sich an der Peripherie der Großstadt ausgedehnte Weinanbauflächen.
Flug über den nördlichen Teil von Heilbronn. Auf dem Foto ist sehr gut der Kontrast zwischen der Industriestadt Heilbronn und ihrer mehr ländlich geprägten Umgebung zu erkennen.
Leider verschlingt die wachsende Industriestadt Heilbronn immer mehr Rebflächen. Das Foto oben zeigt einen Blick über den Stiftsberg auf das am nördlichen Ende des Kanalhafens gelegene Heilbronner Industriegebiet. Am Horizont ist gut der Kühlturm des von der EnBW betriebenen Steinkohlekraftwerks Heilbronn zu erkennen. Das Foto links, aus dem Gyrocopter aufgenommen, zeigt eindrucksvoll wie sehr die immer weiter wachsende Stadt die ursprünglich ländlich geprägte Umgebung vereinnahmt.
Dennoch ist Heilbronn ein sehenswertes Ziel für einen Rundflug. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Innenstadt von Heilbronn fast völlig zerstört. Nur wenige Gebäude des historischen Stadtkerns konnten nach Kriegsende restauriert oder wieder aufgebaut werden. Aus diesem Grund stammen die meisten Bauwerke der Heilbronner Innenstadt aus den 50er Jahren. Der aus dem 16. und 18. Jahrhundert stammende Deutschhof mit dem dazugehörigen Deutschordensmünster wurde zwischen 1958 und 1977 in mehreren Schritten wieder aufgebaut.
Er beherbergt heute die Städtischen Museen Heilbronn und das Haus der Stadtgeschichte. Am Marktplatz befindet sich das Heilbronner Rathaus mit seiner berühmten Kunstuhr. Es wurde im 13.Jahrhundert errichtet. Die dreiteilige astronomische Uhr aus dem 16. Jahrhundert besteht aus Monduhr, 12-Stunden Uhr und Tierkreisuhr. Gleich daneben steht die Kilianskirche, eine gotische Hallenkirche aus dem 11. Jahrhundert.
Auf zwei Luftbildern aus dem Tragschrauber ist der Westturm der Kirche, auch Kiliansturm genannt, zu sehen.
Dieser zählt zu den ersten bedeutenden Bauwerken der Renaissance nördlich der Alpen. Er wurde ab 1508 unter Hans Schweiner aus Weinsberg erbaut. Der 64 m hohe Turm ist reich mit Ornamenten verziert und mit originellen Fabelwesen und Fratzen aus Sandstein geschmückt. Der Altar der Kilianskirche von Hans Seyfer gilt als herausragendes Werk der spätgotischen Schnitzkunst. Der Marienaltar aus dem Jahr 1498 ist 11,64 m hoch und 7,86 m breit und enthält viele filigrane Figuren und Reliefszenen. Wir fliegen mit dem Gyrocopter einen Abstecher nach Osten.
Unser Ziel ist das sogenannte Trappenseeschlösschen in der Mitte des Trappensees. Das romantische Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert gehört zu den ältesten Profanbauten Heilbronns. Als Bauherr gilt der Kaufmann und Bürgermester Philipp Orth. Anfang des Jahres 1653 kaufte die Heilbronner Kaufmannsfamilie Trapp das Anwesen. Sie sind auch der Namensgeber des Schlösschens. Heute ist das Trappenseeschlösschen Sitz eines internationalen Kunstauktionshauses. Das Schösschen ist ein echter Hingucker bei einem Tragschrauber Rundflug nach Heilbronn.

Tragschrauber Rundflug - Weiter dem Neckar folgend Richtung Stuttgart

Der Neckar bietet aber auch nach Heilbronn noch weitere reizvolle Rundflug-Ziele. Darunter sind Städte und Ortschaften wie Talheim, Sontheim, Nordheim, Lauffen am Neckar, Neckarwestheim, Kirchheim am Neckar, Gemmrigheim, Walheim, Hessigheim und Besigheim. Hessigheim ist bekannt für seine Felsengärten, die vom Tragschrauber aus einen Blick auf eine bizarre Felsstruktur bieten.
Für den Rückflug bietet sich eine Route in das Zabergäu über Bönnigheim, Brackenheim und Schwaigern oder Leingarten an.
Hier endet unser Rundflug mit dem Tragschrauber. Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit dieser Seite einen Eindruck von der Schönheit unseres Flugreviers entlang der Burgenstraße zwischen Gundelsheim und Heilbronn vermitteln.
Vielleicht dürfen wir Sie bald zu einem Tragschrauber-Rundflug mit HEIM-FLUG begrüßen.

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