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Blick aus dem Gyrocopter - erleben und genießen

Gyrocopter / Tragschrauber Fliegen ist wie im Cabrio den Himmel zu erobern!

Der Traum vom Fliegen

Zeichnung von Leonardo da Vinci - Luftschrauber (Quelle: Wikipedia; gemeinfreies Foto)
Zeichnung von Leonardo da Vinci - Luftschrauber
(Quelle: Wikipedia; gemeinfreies Foto)
Fliegen ist und war schon immer ein Traum der Menschen. Wer hat nicht schon als Kind den Vögeln beim Fliegen zugesehen und sich dabei gewünscht auch fliegen zu können.
In der Tat orientierten sich zu Anfang viele Flugversuche am Vogelflug. Aus alten Filmen kennt man die kläglich gescheiterten, meist lustigen Versuche zu fliegen. Fast jeder kennt die Geschichte von Ikarus aus der griechischen Mythologie, der trotz der Warnung seines Vaters Dädalus zu hoch flog und damit der Sonne zu nahe kam und abstürzte, weil das Wachs, mit dem die Federn befestigt waren, schmolz. Oder Leonardo da Vinci, der schon im 15. Jahrhundert mit der „Flugschraube“ ein Gerät zum Fliegen entwickelte, das aber zur damaligen Zeit nicht verwirklicht werden konnte. Viele Experten erkennen in Leonardos Skizzen das Prinzip der heutigen Hubschrauber.
Otto Lilienthal (Quelle: Wikipedia; gemeinfreies Foto)
Otto Lilienthal
(Quelle: Wikipedia; gemeinfreies Foto)
Die Gebrüder Montgolfier schlugen einen ganz anderen Weg ein. Sie gelten als die Erfinder des Heißluftballons. Im Dezember 1782 ließen sie einen Ballon erfolgreich fliegen. Der Flugpionier Otto Lilienthal, der im 19. Jahrhundert das Fliegen revolutionierte und als erster mit einem Gleitflugzeug wiederholt geflogen ist. Er bezahlte seinen Wunsch zu fliegen mit dem Leben. Die Gebrüder Wright, ebenfalls Pioniere der Luftfahrt, die Anfangs des 20. Jahrhunderts zunächst Flüge mit einem Gleitflugzeug durchführten, später aber die Ersten waren, die mit einem motorangetriebenen, steuerbaren Flugapparat flogen.
Gebrüder Wright (Quelle: Wikipedia; gemeinfreies Foto)
Gebrüder Wright
(Quelle: Wikipedia; gemeinfreies Foto)
Den ersten Flug absolvierte am 7. Dezember 1903 Orville Wright und erreichte dabei eine Flugstrecke von ca. 37 m in 12 Sekunden. Sein Bruder Wilbur Wright flog am selben Tag 260m weit und war dabei 59 Sekunden in der Luft. Neben den hier erwähnten Flugpionieren gab es aber noch viele, die sich dem Fliegen verschrieben hatten und mithalfen, den Traum vom Fliegen, so wie wir ihn heute kennen, zu verwirklichen. Einer von ihnen ist unzweifelhaft Juan de la Cierva, der Erfinder, oder besser gesagt, der Konstrukteur des Tragschraubers. Nach neueren Erkenntnissen hatte schon Jahre zuvor der Mallorquiner Pere Sastre Obrador das Grundprinzip des Gyrocopters entworfen. Ihm fehlte aber das Geld um seine Entwürfe in die Tat umzusetzen. So baute Juan de la Cierva 1923 den ersten flugfähigen Tragschrauber.

Was ist das Besondere am Tragschrauber Fliegen?

Gyrocopter Fliegen an einem herrlichen Sommertag
Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass wir ausschließlich mit offenen Tragschraubern fliegen. Deshalb beziehen sich die folgenden Ausführungen nur auf diesen Gyrocopter-Typ.
Tragschrauber Fliegen vereint die Flugeigenschaften gleich mehrerer Fluggeräte. Schon, wenn Sie vor dem Tragschrauber bzw. Gyrocopter stehen, wird ihnen auffallen, dass da einiges fehlt. Gemeint ist die Fluggastkabine. Sie sitzen im wahrsten Sinne des Wortes im Freien. Hier haben wir die Gemeinsamkeiten mit einem Drachen- oder Gleitschirm Flug. Allerdings sitzen sie beim Tragschrauber Fliegen, wenn auch exponiert, mit Gurten gesichert in einem bequemen Sitz, während sie bei Flugdrachen oder Gleitschirmen in Gurten hängen. Nebenbei sei hier noch erwähnt, dass ein Start mit dem Tragschrauber im Gegensatz zu einem Start bei einem Tandemflug mit dem Drachen oder Gleitschirm ohne aktive Mithilfe des Fluggastes vonstatten geht.
So können auch Menschen mit dem Tragschrauber fliegen, die nicht mehr ganz so fit auf den Beinen sind.
Den Spaß beim Fliegen kann man aber durchaus vergleichen.
Gerade die offene Bauart des Tragschraubers macht beim Fliegen den Unterschied aus. Sie haben eine fast 360 Grad Rundumsicht und der senkrechte Blick nach unten ist einzigartig. In keinem anderen Fluggerät empfinden sie das Fliegen so hautnah. Hier kommen wir einem Vogelflug sehr nahe. Denn im Gegensatz zu den oben genannten offenen Fluggeräten ist man beim Tragschrauber Fliegen nicht von Luftströmungen, Auf- und Abwinden und der Thermik abhängig.
Gyrocopter Fliegen über dem Odenwald in Hessen
Bei den Flugeigenschaften können wir den Tragschrauberflug mit einem Flug eines Hubschraubers vergleichen. Schon rein äußerlich haben beide Fluggeräte sehr viel gemeinsam. Auffällig bei beiden Fluggeräten ist der Rotor. Beim Fliegen sorgt der Rotor für den Auftrieb, wobei er beim Hubschrauber auch noch für den Vortrieb sorgt. Diese Aufgabe übernimmt beim Tragschrauber der Heckpropeller. Beim Fliegen selbst stößt der Tragschrauber im Vergleich zum Hubschrauber an seine Grenzen. Senkrecht Starten sowie rückwärts oder seitlich Fliegen ist nicht möglich. Bei genügend Gegenwind kann man jedoch fast wie ein Hubschrauber auf der Stelle fliegen. Auch bei der Landung benötigt der Tragschrauber nur eine sehr kurze Rollstrecke. Zusammenfassend kann man sagen, dass die meisten Flugmanöver, die mit einem Hubschrauber durchgeführt werden können, auch mit einem Autogyro machbar sind.
Ein Gyrocopter Erlebnisflug ist ein unvergessliches Erlebnis
Die Stärke des Gyrocopters gegenüber einem Hubschrauber sind aber die deutlich günstigeren Betriebskosten. So ist das Tragschrauber Fliegen für Viele erschwinglich. Die niedrigen Flugkosten dürften auch der Grund sein, weshalb der Tragschrauber immer mehr in der Luftbild Fotografie eingesetzt wird. Größere Unterschiede zum Gyrocopter Fliegen bestehen im Vergleich zum Flug mit einem Flächenflugzeug. Die Flächen-Fluggeräte müssen mit einer weitaus höheren Mindestgeschwindigkeit fliegen und haben in der Regel eine geschlossene Pilotenkabine. Dies hat natürlich einen direkten Einfluss auf die Flugeigenschaften. Sie benötigen eine längere Start- und Landebahn und die Kurvenradien sind wesentlich größer als bei einem Tragschrauber. Durch die geschlossene Pilotenkabine ist der Komfort in einem Flächenflugzeug höher. Man benötigt keinen Helm mit Sprechfunk um sich zu unterhalten und eine spezielle Kleidung ist auch nicht nötig.
Beim Tragschrauber Fliegen haben Sie freie Sicht nach allen Seiten
Der Vergleich zwischen einem Motorrad und einem Auto ist zwar schon abgedroschen, aber er stimmt. Wenn ich von Stuttgart nach München fliegen müsste und die Wahl zwischen einem Tragschrauber oder einem Flächenflugzeug hätte, würde ich mich für die Fläche entscheiden. Okay, bei dieser Entfernung vielleicht noch nicht, aber es sollte ja nur ein Beispiel sein. Was ich damit sagen möchte, jeder Flugzeugtyp hat seine Stärken und Schwächen. Der Vorteil eines Flächenflugzeugs ist es große Strecken schnell und bequem zu überwinden. Wenn man bei einem Rundflug ein großes Gebiet überfliegen möchte, ist ein Flächenflugzeug auch eher geeignet. Bei einem Flug mit einer kleinen Propellermaschine steht der Blick auf die Landschaft im Vordergrund. Erst an zweiter Stelle kommt der Flugspaß.
Blick aus dem Gyrocopter auf Kornfelder an den Ausläufern des Odenwalds
Das Fliegen hat doch sehr stark den Reiz des Besonderen verloren. Bedingt durch die günstigen Flugpreise ist ein Flug in den Urlaub heute für Viele erschwinglich geworden. So lassen Viele das Auto stehen und fliegen bequem und ohne Stress zu ihrem Urlaubsziel. Hat man einen Fensterplatz, so ist das Fluggefühl und der Blick nach unten in einer Verkehrsmaschine kurz nach dem Start oder kurz vor der Landung ähnlich dem in einem einmotorigen Flächenflugzeug.
Bei einem Tragschrauber Rundflug überwiegt mehr der Spaß am Fliegen. Keine störenden Scheiben, der Fahrtwind bläst einem um die Nase, man spürt jede noch so kleine Lageveränderung des Gyrocopters. Fliegt man eine Kurve, neigt sich der Tragschrauber und man wird durch die G-Kräfte in den Sitz gedrückt. Schnelle Richtungsänderungen, flache und steile Kurven, Vollkreise – die Wendigkeit des Tragschraubers ist kaum zu übertreffen. Ein Gyrocopter kann sehr langsam fliegen, bei ausreichendem Gegenwind sogar ohne Höhenverlust auf der Stelle schweben. Nur Kunstflugmanöver (z. B. Looping, Rolle, Rückenflug, Turn) sind mit einem ultraleichten Fluggerät wie dem Gyrocopter nicht möglich. Durch den schnell drehenden Rotor ist der Gyrocopter unempfindlich gegen Wind und Turbulenzen.
Wobei man die atemberaubende Aussicht, die man beim Tragschrauber Fliegen hat, natürlich nicht vernachlässigen darf. Im Gegenteil, auch hier spielt der Tragschrauber seine Stärken aus. Bei einem Flug mit einer Propellermaschine ist die Sicht doch sehr stark eingegrenzt. Der Blick auf die Erde ist nur bis zu einem bestimmten Winkel möglich. Dadurch vergrößert sich die Entfernung zur Erde. Beim Tragschrauber Fliegen hat man die Möglichkeit senkrecht nach unten zu schauen. Fliegt man über eine Stadt oder eine Gemeinde, kann man direkt von oben in die Häuserschluchten schauen. Selbst bei gleicher Flughöhe eines Tragschraubers und eines Flächenflugzeugs hat man im Gyrocopter das Gefühl viel tiefer zu fliegen. Man erkennt viel mehr Details am Boden.
Wahrscheinlich ist es die Kombination aus dem atemberaubenden Flugspaß und der überwältigenden Aussicht, die das Gyrocopter Fliegen so einzigartig macht.

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Preise für Tragschrauberflüge:
30 Minuten 99 € inkl. Mwst.
45 Minuten 145 € inkl. Mwst.
60 Minuten 179 € inkl. Mwst.
oder nach Vereinbarung
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